Bevor die eigentlichen Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet Brunsheide Süd/Ost beginnen, wurde das Gelände in den vergangenen Wochen archäologisch untersucht. Diese sogenannte Sachstandsermittlung ist ein wichtiger Schritt, um mögliche Bodendenkmäler zu erkennen und zu schützen, bevor Bagger und Baumaschinen zum Einsatz kommen.
Was wurde gemacht?
Im Auftrag der Gemeinde Leopoldshöhe wurde im August 2025 eine archäologische Fachfirma mit der Untersuchung des rund 5,6 Hektar großen Areals beauftragt. Die Arbeiten fanden unter Begleitung erfahrener Archäologinnen und Grabungstechniker statt und erfolgten in enger Abstimmung mit der LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Bielefeld, sowie der Bodendenkmalpflege am Lippischen Landesmuseum Detmol.
Mit einem Kettenbagger wurden entlang der geplanten Leitungsverläufe (insgesamt rund 1.500 Meter) sogenannte Suchschnitte angelegt. Diese Schnitte ermöglichen einen direkten Blick in den Untergrund: Wenn sich dort Siedlungsspuren, Gräber, Gruben oder andere Relikte finden, können sie freigelegt, dokumentiert und gesichert werden.
Ergebnis der Untersuchungen
Die gute Nachricht: Die archäologischen Prospektionen und Suchschnitte wurden ohne Befunde oder Funde abgeschlossen.
Damit konnten keine archäologisch relevanten Strukturen festgestellt werden. Auch die abschließenden Vermessungen und Drohnenbefliegungen bestätigten, dass das Areal keine Hinweise auf frühere Besiedlung oder Bodendenkmäler aufweist.
Mit dem positiven Abschluss der archäologischen Prüfung ist der Weg nun frei für den Beginn der Erschließungsarbeiten, die ab Oktober 2025 starten sollen.
Bild: Drohnenaufnahme von den archäologischen Untersuchungen, Urheber: EggensteinExca GmbH, Rainer Eilermann